Perspektivwechsel: Interkulturell-didaktische Zusatzqualifizierung

Kulturen verbinden –Welche Eigenschaften schreibe ich mir selbst und den Lernenden zu? Welche Rolle spielen dabei (vermeintlich) kulturelle Einflüsse? Und wie kann ein Perspektivwechsel gelingen - weg von der Fokussierung auf Unterschiede und Hierarchisierung hin zur Suche nach Gemeinsamkeiten und Wertschätzung? (Text unter der Headline und neben dem Bild)

Internationales Expertenteam entwickelt maßgeschneiderten Trainingsplan

Die Fortbildung wurde vor dem Hintergrund der langjährigen Erfahrung in der Arbeit mit Geflüchteten weltweit vom Institut für Internationale Zusammenarbeit des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (DVV International) entwickelt. Die internationalen Experten/-innen aus der Bildungs- und Integrationsarbeit mit Geflüchteten konzipierten hierzu in Zusammenarbeit mit VHS-Kurspersonal, Teilnehmenden und Mitarbeiter/-innen des DVV aus der In- und Auslandsarbeit einen maßgeschneiderten Trainingsplan (Curriculum interculturALE). Auf Basis dieses Curriculums werden in der ersten Fortbildungsstufe Multiplikatoren/-innen ausgebildet. Das Training umfasst drei Wochenendseminare zu je 16 UE und schließt mit der Ausarbeitung und Vorstellung eines praktisch-didaktischen Trainingskonzeptes.

Perspektivwechsel – von Unterschieden und Hierarchisierung zu Gemeinsamkeiten und Wertschätzung

In der zweiten Fortbildungsstufe geben die Multiplikatoren/-innen ausgewählte Inhalte des Curriculum interculturALE im Rahmen eines zweitägigen Trainings an Lehrkräfte und ehrenamtlichen Lernbegleiter/-innen weiter. Der Hessische Volkshochschulverband übernimmt die Koordination der zweiten Fortbildungsstufe innerhalb des Konsortiums der Landesverbände Rheinland-Pfalz-Saarland-Hessen. (Blau=Könnte man meiner Meinung nach weglassen)
 

Schwerpunkte der Fortbildung bilden:
-    die Reflektion von kulturell geprägten Stereotypen und Prozessen der Identitätsbildung
-    die Anwendung von lernendenzentrierten Methoden
-    die Schaffung einer wertschätzenden Lernatmosphäre in kulturell diversen Settings
-    die Stärkung der Selbstreflektion mit Blick auf pluralistische Wertvorstellungen
-    die Berücksichtigung der Grundprinzipien von Bildung im Kontext von Flucht in der Gestaltung der eigenen Lernangebote

Zielgruppe und Projektförderung
Die interkulturell-didaktische Zusatzqualifizierung Curriculum interculturALE richtet sich primär an Lehrkräfte und ehrenamtliche Lernbegleiter/-innen in niedrigschwelligen vhs-Sprach- und Integrationsangeboten (Einstieg Deutsch, BAMF-Erstorientierungskurse, Mitsprache Deutsch4U, etc.).

Das Vorhaben wird in der Pilotphase vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Projektes „Einstieg Deutsch“ gefördert und vom Deutschen Volkshochschulverband (DVV) in Zusammenarbeit mit den teilnehmenden Landesverbänden durchgeführt.

 



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